Die Idee mobilisiert

Der Beginn?

„Ich hatte schon immer den Wunsch nach Selbstständigkeit, aber nicht zwingend in der Pflege. Ich wollte eigentlich immer einen Buchladen eröffnen, das war mein Traum, weil ich leidenschaftlich gerne lese. Das war es aber dann doch nicht. Ich habe Krankenschwester gelernt in Daun und habe immer sehr gern in der Pflege gearbeitet, war auf Intensivstationen und in der ambulanten Pflege. Bei meiner letzten Arbeitsstelle überlegte ich, wo meine berufliche Reise hingehen soll....“

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Wie lange dauerte die Umsetzung?

„Fünf oder sechs Monate. In dieser Zeit ging es nicht mehr um ob, sondern wie mache ich das. Der erste Schritt dazu war meine Ausbildung zur Pflegedienstleiterin in Köln. Ich habe die Schule Vollzeit besucht und mir eine ausgesucht, die vor allem die betriebswirtschaftlichen Aspekte berücksichtigt, wie ich Probleme lösen kann ...“

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Ich bin hier einfach zuhause.

Wer hat Sie unterstützt?

„Das war mein Mann, in jeglicher Weise. Als ich diese Ausbildung gemacht habe war er hier, trotz seiner eigenen Firma im Ausland, und hat die Kinder gehütet. Als Diplompädagoge und Betriebswirt konnte er mir natürlich auch bei fachlichen Fragen helfen.“

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Der Start?

„Das war eine komplizierte Rechenaufgabe angesichts der Vorgaben, die ich erfüllen musste. Ich musste mit drei Vollzeitkräften starten, also ich und zwei Angestellte, und das noch ohne einen Auftrag zu haben. Es war schwierig die ersten Leute zu finden,schließlich ist es ja auch für die Angestellten mit Risiko behaftet, wenn etwas neu gegründet wird.“

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Was treibt Sie an?

„Es ist die Arbeit selbst, die Pflege, die mich antreibt. Die Arbeit ist unglaublich vielseitig, kein Tag ist wie der andere. Das Schönste ist aber die Freude der Patienten. Es ist das Leben, das man da mitbekommt, und das finde ich sehr sehr schön. Ich wollte immer hin zur Premium-Pflege, das heißt Zeit für die Patienten zu haben.“

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Tanja Kracht.

Sie sind ja hier groß geworden. Was schätzen Sie an der Region Vulkaneifel?

„Am Anfang wollte ich hier weg, mir war alles zu klein und zu eng, ich wollte in die Stadt. Mein Mann bekam ein Angebot im Ausland, und die Frage war: Gehen wir mit oder bleiben wir hier? Nach langem hin und her fiel der Beschluss, wieder in die Eifel zu gehen. Was ich hier so toll finde...“

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Brief. Auto Ambulanz.
Messgeräte.

Was sind für Sie die Vorteile einer Existenzgründung?

„Freie Zeiteinteilung ist für mich ein ganz großer Vorteil. Ich kann auch mal sagen heute vormittag mache ich nichts, dafür arbeite ich bis Mitternacht. Ich bin niemandem direkt Rechenschaft schuldig.“

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Haben Sie auch schon Nachteile erfahren?

„Die gibt es natürlich auch. Das sagt schon das Wort „Selbstständig“ - man ist selbst und ständig, das ist einfach so. Ein Arbeitstag kann auch schon mal von morgens sechs Uhr bis spät in die Nacht gehen.“

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Das schoenste ist die Freude der Patienten.

Tipps für Existenzgründer oder die es gerne werden möchte?

„Man muss es einfach wollen, sich im Klaren sein was man machen möchte und hundertprozentig dahinter stehen. Nur die Überlegung, na ja, ich könnte ja mal dies oder das machen, reicht nicht. Man muss sich bewusst sein wie zeitintensiv das Ganze ist und wie flexibel man auch sein muss. Und dann sollte man natürlich auch genau überlegen: Wo mache ich das? Grundvoraussetzung ist eine genaue Bedarfsanalyse für den Standort. Außerdem muss man bereit sein, hart für seine Ziele zu kämpfen - bis man z.B. einen gewissen Bekannheitsgrad hat.“

Haben Sie ein Lebensmotto?

„Mein Lebensmotto lautet „Leben ist Veränderung.“ und mein Firmenmotto: „Gemeinsam Lebensqualität sichern.“ Ich bin ein Fan von Mottos, die drei Worte haben.“

Verwirkliche Sie. Mehr vom ambulant-Eifel-Pflegeteam in Kelberg