Die Idee dreht.

Wie ging es los mit der Existenzgründung?

„Die Idee etwas mit Musik und Technik zu machen bzw. eine Firma für Veranstaltungstechnik zu gründen kam 1995. Ich wollte allerdings erst einmal mit einem Nebenerwerb starten, bis es soweit war hat es ca. ein Jahr gedauert und dann nochmal ein halbes bis zur ersten Veranstaltung. Ich habe meine Ersparnisse investiert und mich dann von Veranstaltung zu Veranstaltung sozusagen hochgearbeitet d.h. den Verdienst immer reinvestiert. Nach vier Jahren habe ich dann meinen Job aufgegeben und bin in die Selbstständigkeit gegangen. Ich war allerdings in dieser ganzen Zeit nicht allein. Der Herr Krest war schon immer mit dabei, und 1999 haben wir dann unsere GbR gegründet.“

Was treibt Sie an?

„Man kommt viel herum in diesem Job, lernt viele Menschen kennen, das liebe ich. Für mich können die Events gar nicht weit genug weg sein. Als Chef ist man für alles zuständig. Von der Ortsbesichtigung über Aufmaß, Beratung, Planung, Logistik, Aufbau, Durchführung bis zum Abbau... “

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Das einfachste ist oft auch das Beste.

Gab es Rückschläge?

„Sie meinen, wenn man die ersten 50.000€ versenkt? Rückschläge kann man es nicht nennen. Das hängt in erster Linie davon ab, wie man an die Sache herangeht. Man muss für sich ganz klar definieren, wo man hin will und was man erreichen will. Wenn man ganz schnell ganz reich werden will, ist das sicher der falsche Weg.“

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Warum eine Existenz in der Region Vulkaneifel?

„Dafür gab es sehr viele Gründe. Der wichtigste für uns war einfach, man hat Platz sich zu entfalten! Wie man sich ja denken kann haben wir sehr viel Ausrüstung, die gelagert und transportiert werden muss. Hier gibt es einfach genug Möglichkeiten dazu. Auf der anderen Seite ist das hier durch die unmittelbare Nähe zum Autobahndreieck Vulkaneifel ideal, ... “

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Was sind für Sie die Vorteile einer Existenzgründung?

“Der größte Vorteil ist sicherlich die Freiheit bzw. die persönliche Entfaltungsmöglichkeit, die man hat. Ich kann mir alles einteilen, wie ich das möchte. Als Angestellter in der freien Wirtschaft steht man heutzutage unter einem enormen Druck, immer noch mehr leisten zu müssen und noch höhere Verkaufszahlen zu bringen. Wir sind nur uns selbst gegenüber verantwortlich und mittlerweile unseren Mitarbeitern.“

Mischpult.

Und die Nachteile?

„Wirkliche Nachteile in dem Sinne habe wir bisher eigentlich noch nicht feststellen können. Man ist schon ständig eingebunden, aber ich weiß nicht, ob das ein Nachteil ist, ich mache es ja gern. Klar ist das manchmal schwierig, zum Beispiel wenn es darum geht, für sich selbst Urlaub einzuplanen. Da denkt man schon, in der Zeit hättest du noch dieses oder jenes Projekt annehmen können. Und natürlich gibt es auch Dinge, die man nicht so gerne macht. Bei mir ist das zum Beispiel ...“

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Joerg Roeder. Funkmikrofone in Kisten.
Das Team.

Was würden Sie Existenzgründern raten?

„Wir würden alles nochmal genauso machen. Bescheiden sein. Die persönlichen Maßstäbe in Sachen Privatentnahme bzw. Geschäftsführergehalt nicht zu hoch ansetzen und den Geschäftswagen auch mal zurückstellen. Nicht zu früh erwarten, Geld aus dem Unternehmen ziehen zu können.“

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Ihre Lieblingstätigkeit?

„Unterwegs sein, je weiter desto besser. Events machen verknüpft mit Tontechnik.“

Freiheit.
Jörg Krest.

Was ist Ihr Lebensmotto

„… schwer zu sagen, aber es könnte durchaus heißen: ‚Wie viel kann man aus 3.000 DM Startkapital machen? Damit haben wir angefangen.“

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